Grand Anse – ein gefährliches Paradies

Der Weg zur Grand Anse ist nicht der Leichteste, vor allem mit dem Rad und wenn die Kondition nicht die Beste ist. Es geht bergauf, bergab, bergauf, bergab – Aber die Anfahrt lohnt sich! Der Weg führt mitten durch den Tropenwald und beim Bergaufschieben des Rads nimmt man die Umgebung noch viel intensiver wahr. Rechts und links ranken Lianen von den Bäumen und inmitten dieser schönen Waldlandschaft sind viele außergewöhnliche Tiere zu beobachten.

Entlang des Weges gibt es ein paar hervorragende Stände von Einheimischen, die frisch gepresste Fruchtsäfte anbieten. Den Stand Chez Bibi können wir besonders empfehlen. Für umgerechnet 4 EUR gibt es einen super leckeren Orangen-Mango-Saft. Eine weiteres Highlight ist die in einem Fels eingebaute Open Air Kapelle, welche mit viel Liebe zum Detail erbaut worden ist.

Am südlichen Abhang kann man bereits hören, wie die Wellen sich in der Bucht brechen. Jetzt sind es nur noch einige Minuten durch Farmgelände, bis man die Grand Anse erreicht. Da dem Strand kein Korallenriff vorgelagert ist, schlagen große Brecher auf das Ufer. Das ist aber nicht ganz ungefährlich. Die Hinweistafeln sind eindringlich und die Warnung der Einheimischen eindeutig: Die Gefahr ist allgegenwärtig und das Schwimmverbot sollte man strikt einhalten. Die starken Strömungen sind leicht zu unterschätzen. Uns hat es gereicht im flachen Wasser die wagemutigen Einheimischen beim Surfen zu beobachten.

Der Strand selbst ist für die Seychellen ausgesprochen breit und verläuft recht gerade. Die klassischen Granitfelsen befinden sich an den beiden Enden des feinen weißen Strandes und dienen als Grenze zu den Nachbarstränden Petite Anse und Anse Songe. Die Bucht ist wunderschön, aber man sollte beachten, dass es praktisch keinen Schatten durch Bäume gibt.Ein ewig langer Aufenthalt kann dadurch sehr anstrengend werden.

Direkt am Strand befindet sich das tolle, urige Fischrestaurant „Loutier coco“ mit köstlichem frischen Fisch direkt vom Grill. Das Mittagsbuffet ist zwar mit umgerechnet 21 EUR pro Person recht teuer, aber dafür richtig richtig lecker!

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  • wunderschöner Strand, aber eher für einen Ausflug geeignet
  • viel Wasser mitnehmen, kein Kiosk vor Ort
  • frühmorgens aufbrechen, um die Mittagshitze zu meiden
  • Wanderung Richtung Petit Anse ist absolut empfehlenswert
  • Oktopus-Curry im „Loutier coco“
  • E-Bike ausleihen

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